Für dieses Bike setzt der Hersteller Trek auf das meistgenutzte Rahmenmaterial: Aluminium! Das Material ist leicht, steif und reaktionsfreudig und punktet mit Langlebigkeit.

42 Artikel
Oh du schöne Naturlandschaft, wie toll, dass man dich erobern kann! Am besten geht das mit dem Urahn aller Mountainbikes: Dem Hartdtail! Dank der modernsten Technik, die an Kletterspezialisten heutzutage zum Einsatz kommt, ist das in keinster Weise eine verstaubte Angelegenheit mit Opas Drahtesel, sondern ein Erlebnis höchster Vergnügungsordnung, das dich bis ins letzte Eckchen am Berggipfel bringt.
Ob mit oder ohne E-Power bieten dir die geländegängigen Mountainbikes mit starrem Hinterbau (= Hardtail) und gefederter Gabel einen bunten Strauß an Möglichkeiten, wie man sich das Terrain zu eigen machen kann – ohne zu viel Rücksicht auf welch selbiges nehmen zu müssen. Von entspannten Geländefahren im Tourenmodus über den gepflegten Alpencross bis zu technisch hochanspruchsvollen Wettkampf-Trails ist mit dem richtigen Hardtail Mountainbike dank geringem Gewicht und hoher Steifigkeit kein Weg zu steil und kein Ziel zu weit!
Wir haben Hardtail MTB Damen Modelle und Hardtail MTB Herren Modelle von einigen der besten Fahrradschmieden wie Giant, Santa Cruz, Pivot, Orbea, Liv, Cannondale, oder Mondraker im Programm.
Für dieses Bike setzt der Hersteller Trek auf das meistgenutzte Rahmenmaterial: Aluminium! Das Material ist leicht, steif und reaktionsfreudig und punktet mit Langlebigkeit.
Bikeporn-Alarm! Dieser schicke Rahmen aus Aluminium überzeugt nicht nur durch sein cooles Design, sondern das leichte, langlebige und steife Material ist in Kosten-Nutzen-Fragen ein wahrer Renner!
Durch die matschigsten Schluchten und die staubigsten Geröllfelder rasen: Mit dem extrem leichten und steifen Carbon-Rahmen ist das kein Problem.
Dank SRAM Eagle Technologie gehen dir am Uphill nie die Gänge aus.Parallel sorgt das besondere Design der Kettenblatt-Zähne dafür, dass die Kette auch im rausten Gelände nicht abfällt.
Mit dem leichtgewichtigen und steifen Carbon-Rahmen kommst du ganz auf deine Kosten!
Die SRAM X0 Eagle AXS T-Type wechselt die Gänge dynamisch und ruhig, die Gangschaltung überzeugt durch ihre Langlebigkeit und die Qualität der Schaltung.
Bikeporn-Alarm! Dieser schnittige Rahmen aus Aluminium überzeugt nicht nur durch sein fantastisches Design, sondern das leichte, langlebige und steife Material ist in Kosten-Nutzen-Fragen ein wahrer Renner!
Ultraleichte Rennperformance: Stealth Air Carbon-Rahmen und nur 7.95 kg sorgen für explosive Beschleunigung und müheloses Klettern – perfekt für XC-Rennen.
Rennfeeling pur: Dank SRAM XX SL Eagle AXS 12-fach erlebt Du blitzschnelle, präzise Schaltvorgänge und volle Kontrolle in jedem Sprint und Anstieg.
Mit dem leichten und steifen Carbon-Rahmen kommst du ganz auf deine Kosten!
Schlamm, Schalten unter Vollast, monatelanger Gebrauch – die SRAM Eagle 70 -Schaltung wechselt die Gänge rasant und sanft, ist leise und muss kaum gewartet werden: eine Traumschaltung!
Technische Performance, die Du spürst: Der ultraleichte Podium 29 Stealth Air Carbon-Rahmen trifft auf die präzise SRAM 70 Eagle T-Type-Schaltung mit 10-52-Kassette – für explosive Beschleunigung und effiziente Übersetzungen.
Das pure Fahrgefühl: Dank der schluckfreudigen RockShox Recon Gold RL, griffigen Maxxis Rekon Race-Reifen und kraftvollen Shimano MT501-Bremsen fährst Du selbst auf rumpeligen Trails souverän und mit vollem Vertrauen.
Der leichte AluxX SL-Rahmen sorgt für direkte Kraftübertragung und effizientes Klettern; die SRAM NX Eagle 12‑Gang liefert präzise, wartungsarme Schaltvorgänge.
Spüre souveräne Kontrolle: 130mm Federweg der Giant Crest 34-Gabel und griffige Maxxis-Reifen schlucken Hindernisse und geben Dir bergab volles Vertrauen.
Diese Grundsatzfrage hast Du Dir hoffentlich schon gestellt, denn du bist schon auf der Kategorieseite für Hardtail Mountainbikes. Wenn nicht, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, sie zu klären ?.
Die andere MTB Gattung, das Fully Mountainbike (vorne und hinten gefedert) bietet sich an, wenn du
unterwegs bist. Vorteile sind die bessere Traktion durch die Vollfederung an Gabel und Hinterbau, eine höhere Stabilität durch das Mehrgewicht sowie der größere Komfort.
Wenn das dein Anforderungsprofil korrekt umschreibt, dann sie dich lieber dort um:
Da sind dann all die zuhause, die in so forderndem (Downhill-) Gelände unterwegs sind, dass ein mehr Federweg an der Gabel und ein gefederter Hinterbau zusammen mit einer abfahrtslastigen Geometrie notwendig sind, um Schläge aus dem ruppigen Trail und die Aufprallenergie nach Drops und Sprüngen wegzuschlucken.

BTW: Einen allgemeinen Überblick zum Thema Mountainbikes und detailliertere Infos zu Fullies findest du auch in unseren Kategorieseiten:
Ein Hardtail-Mountainbike hingegen eignet sich hingegen besonders für ausgedehnte Fahrten auf
Vorteile der Hardtails im Vergleich zum Fully sind ein geringerer Preis und Serviceaufwand, die bessere Kraftübertragung über den steiferen Rahmen mit starrem Hinterbau und das niedrigere Gewicht. Der Federweg der Gabel bewegt sich meist zwischen 100 und 130 mm.
Siehst du dich auf so einem Bike sitzen, bist du hier richtig – und kannst dich jetzt ausgiebig damit beschäftigen, auch das richtige Hardtail aus dem riesigen Angebot herauszufiltern.

Gebetsmühlenartig weisen wir auf das A und O der fundierten Fahrradkaufentscheidung hin: Weißt du, was du willst, dann findest du, was du brauchst. Deswegen nochmal, wenn du
lass das Hardtail im Laden stehen und finde dein Traumgefährt in anderen Fahrradgattungen.
Downhill, Enduro, Freeride? Nein! Gravel: Jein! Cross Country, Down Country, Singletrail? Ja, unbedingt!
Wer im weiten Feld der MTB-Gattungen von Freeride-Fully bis XC-Renner den Überblick behalten will, muss sich schon anstrengen. Deswegen geben wir Hilfestellung:
Die eierlegende Wollmilchsau, quasi das eine Rad, alle Berge und ihre Möglichkeiten zu knechten, das gibt es eben nicht. Aus der Traum vom Enduro Hardtail mit Bergetappensieg-Potential und Bikepark-Freigabe und eingebauter Zeitfahrbestzeit. Das richtige Hardtail zum richtigen Einsatzbereich gibt es allerdings schon:

Das Fahrrad fahren muss man am Ende immer selbst und es liegt alleine bei dir, ob du dich für ein „pures“ Erlebnis mit reiner Muskelkraft entscheidest oder dir einen elektronischen Extra-Kick gönnst. Das gilt selbstredend auch für Mountainbikes. Durch die Motor-Unterstützung kannst du entweder Körner sparen oder in neue Distanzdimensionen vorstoßen, den Uphill mehrfach abhaken oder den Zeitaufwand für die Abendrunde minimieren. Tendenziell ist es so: Umso mehr dir das Gewicht deines Rades wichtig ist und je wettkampfmäßiger du dein Hardtail einsetzen willst, umso eher wird es wahrscheinlich ein klassisches sein. Einfach weil bergauf jedes Kilo doppelt zählt und auch leichte E-MTBs mit kleinem Akku und leistungsärmerem Motor (die sich so langsam Richtung 15kg vorarbeiten) immer schwerer sind, als vergleichbare Bio-Bikes.

Das Herzstück deines Mountainbikes ist der Rahmen und seine Geometrie – die besagt nämlich, in welchem Gelände sich dein Rad am wohlsten fühlt. Und aus welchem Material der Rahmen ist, beeinflusst Steifigkeit (= wie dynamisch sich dein Rad fährt), Gewicht und deinen Geldbeutel.

Bei Mountainbikes hast du im Großen und Ganzen die Wahl zwischen zwei Materialien: Aluminium und Carbon. Stahl spielt im MTB-Sektor aufgrund seines hohen Gewichts so gut wie keine Rolle, das gilt gleichermaßen bei Hardtails wie bei Fullies.
Ganz salopp gesagt: Es muss halt zu dir passen – und das genau. Sonst verpufft die Kraft aus deinen Beinen, du sitzt nicht stabil auf deinem Bike oder noch schlimmer: Radfahren wird zur schmerzhaften Angelegenheit. Deswegen kannst du mit unseren Größenfinder im Onlineshop unter Berücksichtigung von Körpergröße, Innenbeinlänge und Fahrstil deine Rahmengröße bestimmen – oder wir beraten dich bei uns im Laden gerne ausführlich persönlich. Und wenn doch mal im Echtbetrieb zu Tage treten sollte, dass wir mit dir zusammen noch ein paar Prozent mehr Wohlfühl-Feeling oder Performance rauskitzeln können, wenn wir das Setup der Hersteller noch durch den Tausch von Standard-Komponenten pimpen, dann machen wir das natürlich gerne.
Es gibt einige Hersteller, die spezielle Hardtail-Mountainbikes für Frauen im Sortiment haben oder sich, wie z.B. Liv, sogar komplett mit ihrem Programm auf die weiblichen Besonderheiten spezialisiert haben. Wenn man diesen aber ausreichend Beachtung schenkt, sprich ihnen vor allem bei der Rahmengröße, aber auch bei den tatsächlich entscheidenden Komponenten wie Kurbelgarnituren, Griffen, Pedalen oder Sätteln Rechnung trägt, kann man auch als Frau ein „Männer“-MTB problemlos richtig auswählen bzw. anpassen.




Bei Hardtail Mountainbikes findest du eigentlich nur noch zwei verschiedene Laufrad-Größen: 27,5 und 29 Zoll, die früher gängigen Mountainbikes mit 26 Zoll-Felgen sind fast vollständig vom Markt verschwunden.
Die kleineren 27,5 Zoll-Laufräder überzeugen mit
Die größeren 29 Zoll Laufräder haben ihre Vorteile dagegen bei
Aufgrund der oben genannten Eigenschaften fand man früher große Laufräder hauptsächlich an streckenorientierten Bikes, je abfahrtslastiger und anspruchsvoller das angepeilte Streckenprofil war, umso eher wurde auf 27,5-Zoll Laufräder gesetzt. Heutzutage geht die Tendenz aber eher in allen Bereichen Richtung 29 Zoll. By the way.: Im Hardtail-Bereich seltener, aber dennoch anzufinden sind Fahrräder mit gemischten Laufradsätzen (= Mullet, also 29” vorne für das Überrollverhalten von Hindernissen und hinten 27,5” für die Wendigkeit), gerade wenn die Strecken anspruchsvoll und technisch sind.





Schwieriges Gelände kann es durchaus mit sich bringen, dass man mal unfreiwillig von seinem Schätzchen absteigt. Normalerweise passiert bei so einem gepflegtem Bodenkontakt weder Ross noch Reiter:in etwas Schlimmeres, als dass Ego und Optik etwas angekratzt werden – wenn überhaupt. Hat man bzw. das Bike aber mal wirklich einen relevanten Einschlag gehabt, sollte man in eigenem Sicherheitsinteresse das Rad genau unter die Lupe nehmen: Hat der Rahmen Beschädigungen, die über reine Lackkratzer oder -platzer hinausgehen, also richtige Dellen oder sogar Risse? Dann sollte sich das unbedingt ein Fachmann anschauen, bevor man sich den nächsten Hang runterstürzt. Bei besonders sicherheitsrelevanten Bauteilen (Lenker, Vorbau, Kurbel und Pedalen) gilt im Zweifel „better save than sorry“, deswegen sollten diese nach einem Sturz, der über einen heftigen Umfaller hinausgeht, getauscht werden.

Btw.: Wenn wir gerade beim Thema Sicherheit sind: Protektoren sind Key!
Ein Helm (Halbschale oder Fullcace) ist auf jeder MTB-Ausfahrt ein lebenswichtiger Begleiter. Und je nach eigenem Schutzbedürfnis, Können und Knochendichte lohnen sich auch Ellenbogenprotektoren, Knieprotektoren, Rücken- und/oder Brustprotektoren oder ein Nackenschutz.
Die Liste der Sonderausstattungsmöglichkeiten beim Mountainbike sind uferlos, von Performance bis Optik kannst du quasi alles verändern. Bei uns im Onlineshop findest du jede Menge tolles Material, um dich und/oder dein Bike upzugraden: Bikebekleidung, MTB-Schuhe, Helme, Handschuhe, Fahrradbrillen, Rucksäcke und Hipbags sowie Trinkflaschen für dich. Fahrradcomputer, Pumpen, Schlösser, Pflegemittel für deinen treuen Begleiter. Und wenn du dein Mountainbike auch noch komfortabel und sicher im Alltag nutzen möchtest, bieten wir dir auch die passenden Anbauteile wie Schutzbleche, Anbauständer oder Beleuchtung an.
Bei den Pedalen hat man als geneigter Mountainbiker die Wahl: MTB-Klickpedale und MTB-Plattformpedale. Klicks sind unter den Hardtail-Liebhaber:innen oft das erste Mittel der Wahl, da es dort oft auf auf maximale Kraftübertragung ankommt. Je abfahrtslastiger die Angelegenheit wird, umso öfter schätzen die Biker:innen aber die Bewegungsfreiheit, wenn man mal fix den Fuß auf den Boden bringen muss. Am Ende ist es aber in der Hauptsache einfach eine Geschmacksfrage. Zum Pedal braucht es dann noch den passenden MTB-Schuh: sowohl für Klickpedale, als auch für Plattformpedale gibt es passendes Extra-Schuhwerk von „Einstieg“ bis „Profi“.
Schau dir doch mal unsere große Auswahl an Pedalen und MTB-Schuhen an!
Zu den Pedalen Zu den MTB-Schuhen
Traditionell kamen Hardtails eigentlich immer mit starren Sattelstützen daher, die via Schraube oder Schnellspanner am Sitzrohr verstellt werden konnten, während die Kollegen aus der Fully-Fraktion mit Variostützen (Sattelstützen, bei denen stufenloses Absenken und Anheben durch einen Fernbedienungshebel am Lenker passiert) daherkamen. Der Vorteil der Variostützen liegt auf der Hand: Man kann die Sattelhöhe während der Fahrt anpassen und den Sattel bei Bergabpassagen easy aus dem Weg schaffen, um seinen Schwerpunkt nach hinten verlagern zu können. Gerade im Down Country Bereich ist das wirklich interessant. Und ja, ok: Auch das Aufsteigen macht sie leichter. Mittlerweile werden sie generell bei den Hardtails immer beliebter und sind entweder schon ab Werk verbaut oder lassen sich einfach nachrüsten.
Bei Sätteln gilt vor allem eines: Sie müssen zum Podex des oder der Fahrer:in passen. Wenn das bei dem standardmäßig verbauten Sitzmöbel der Fall ist, super. Wenn nicht, gibt es wunderbare Modelle z.B. von SQ-Lab, Ergon, Terry & Co., um das Thema gar nicht erst zum sprichwörtlichen pain in the ass werden zu lassen. Wenn es mit dem Allerwertesten Probleme gibt, hilft oft eine professionelle Sitzknochenvermessung - schau gerne dafür bei uns in unserem Freiburger Ladengeschäft vorbei.

Immer dann, wenn du dich in der Mehrheit mit deinen zwei Rädern auf losem Untergrund im Gelände wiederfindest, genauer gesagt,

Ein Hardtail ist gekennzeichnet durch einen steifen (“harten”) Hinterbau. Vorne ist ein Hardtail gefedert und hat eine Federgabel verbaut. Dadurch werden kleinere Stöße bei Wurzeln oder Steinen geschluckt und die Handgelenke entlastet. Der starre Hinterbau sorgt für eine direkte Kraftübertragung. Dadurch wird jeder Tritt effizient in Vortrieb umgesetzt, ohne dass Energie verloren geht.
Einer der Hauptvorteile von Hardtails ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Vergleich zu einem Fully in der gleichen Preisklasse erhält man bei einem Hardtail-MTB bessere Komponenten. Außerdem sind Hardtails deutlich leichter als Fullys und benötigen im Regelfall weniger Wartung, da z.B. kein Dämpfer-Service nötig ist.
Der klassische Einsatzbereich für ein Hardtail MTB ist im Cross-Country (XC) & Marathon-Rennen. Hier überzeugen Hardtails mit ihrer Effizienz und dem geringen Kraftverlust, aufgrund der fehlenden Federung. Aber auch für Touren auf Wald- und Forstwegen oder im Alltag auf dem Arbeitsweg kann ein Hardtail der richtige Begleiter sein. Mit der richtigen Technik sind aber auch Flow- und gemäßigte Singletrails drin.
Hardtail-MTBs sind einerseits perfekt für Einsteiger:innen, die Lust haben, das Mountainbiken auszuprobieren, ohne direkt zwei Monatsgehälter investieren zu müssen. Außerdem sind Hardtails die perfekten Bikes für schnelle XC-Rennen oder flotte Hausrunden mit maximaler Effizienz im Uphill.
Im Gegensatz zu einem Hardtail sind Enduro-Bikes vollgefedert und ermöglichen so mehr Traktion, einen höheren Komfort und höhere Geschwindigkeiten bergab. Es ist damit fehlerverzeihender und wie gemacht für grobes Gelände, Single Trails und den Bikepark.
Suchst du eine günstigere Alternative oder legst mehr Wert auf einen effizienten Uphill, passt ein Hardtail vermutlich besser zu dir. Diese sind in der Regel leichter und wartungsärmer. Zudem überzeugen sie durch eine maximale Kraftübertragung vom Pedaltritt in den Vortrieb.
Diese Frage ist immer eine Abwägung zwischen Komfort auf der einen und Effizienz auf der anderen Seite. Wenn du ein MTB fürs Grobe suchst und viel auf Trails unterwegs bist, empfehlen wir dir ein Fully. Wenn du eine günstige Alternative suchst, die auch bergauf mit Effizienz und Leichtigkeit überzeugt, bist du mit einem Hardtail vermutlich besser beraten.
Neben der Wahl zwischen den zwei MTB Typen Fully oder Hardtail kann man natürlich auch ein Gravelbike mit in den Vergleich aufnehmen. Es besitzt Eigenschaften eines MTBs, orientiert sich in Geometrie und Design jedoch vorrangig am Rennrad. Gravelbikes sind (meistens) mit einer starren Gabel und Drop Bars. Außerdem sind die Reifen meist etwas breiter als beim klassischen Rennrad und haben etwas Profil. Im Vergleich zum Hardtail und Fully hast du hier also um einiges weniger bis gar keine Federung, dafür aber dann Vorteile in Bezug auf Effizienz und Geschwindigkeit. Gelände ist also möglich, aber nicht ansatzweise in dem Ausmaß wie bei einem klassischen MTB. Wenn du also eher schnell unterwegs und keine Single-Trails runterheizen möchtest, ist ein Gravel Bike der perfekte Begleiter. Für Wald und Wege Spezialisten mit Fokus auf Komfort und Trails ist ein Mountainbike ideal. Aber auch für die Stadt kann ein Hardtail besser passen als ein Gravelbike, wenn du dir mehr Komfort wünscht und nicht jeden Bordstein fühlen möchtest.
Absolut! Ein Hardtail ist sogar eine hervorragende Schule für Trails. Während ein Fully auf gröberen Passagen natürlich mehr Komfort bietet, lernst du auf dem Hardtail, das Gelände zu lesen und eine saubere Linie zu wählen – das macht dich langfristig zum besseren Biker. Ein Fully empfehlen wir allerdings vor allem dann, wenn die Trails extrem anspruchsvoll werden oder du eh schon weißt, dass dein Fokus primär im Downhill liegt.
Hardtails haben im Vergleich zu Fullys den Vorteil, dass durch den steifen Hinterbau das Gewicht der zweiten Federung wegfällt. Ein preis-leistungsstarkes Aluminium-Hardtail liegt zwischen 13 und 14,5 kg. Bist du im Mittelklasse Segment unterwegs, kann ein Hardtail-MTB aber auch mal gut schon unter 12 kg wiegen. Die High-End Modelle, bei denen es dann oft auch schon in den Racing-Bereich geht, liegen dank Carbon-Rahmen oft unter 10 kg bis hin zu 8,5 kg. Technisch super spannend, da man hier Werte erreicht, die sonst nur Rennräder erreichen – und das bei voller Geländetauglichkeit.
Mit 29-Zoll Laufrädern kann man beim MTB eigentlich erstmal nicht viel falsch machen. Diese gelten als Standard, um gut über Hindernisse zu rollen, die Geschwindigkeit zu halten und mehr Traktion zu ermöglichen. Möchte man sein Bike etwas feintunen und bevorzugt eine verspielte Fahrweise, eignen sich aber auch 27-Zoll Laufräder gut. Auch für Rahmengröße XS oder S bieten sich die kleineren Laufräder an.
Hier gibt es eine klare Tendenz: Moderne Hardtails sind in der Regel mit einer 1-fach-Schaltung ausgestattet, das heißt, sie haben ein relativ kleines Kettenblatt vorne und eine große Kassette hinten. Die größten Vorteile dieser Schaltung sind das geringere Gewicht und der geringere Verschleiß der Komponenten. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Kettenabwurfs, und die Bedienung ist intuitiver, da nur ein Schalthebel verwendet wird.
Aber habe ich dann überhaupt genug Gänge bzw. Übersetzungsbreite?
Yes, denn es gibt entscheidende Unterschiede zu Rennrädern, bei denen zwei Kettenblätter oft noch sinnvoll sind. Durch ein zweites Kettenblatt werden die Gangabstufungen feiner, wodurch sich die Trittfrequenz präziser steuern lässt. Beim Rennrad ist das sehr wichtig, beim Mountainbike geht es aber eher um die reine Bandbreite und weniger um die Größe der Abstufungen. Moderne 12-fach-Kassetten sind außerdem mittlerweile so ausdifferenziert (oft 10 bis 52 Zähne), dass die gleiche Übersetzungsbreite wie früher mit umständlichen 3-fach-Systemen abgedeckt wird.
Mit einem Hardtail bekommst du ein Mountain Bike mit Federgabel und oft auch Dropper Post. Der Federweg liegt bei Hardtails zwischen 100 und 140 mm. Die absenkbare Sattelstütze ist zwar nicht in jedem Hardtail verbaut, aber sehr empfehlenswert und ermöglicht mehr Sicherheit bergab. Sportliche Hardtails zeichnen sich außerdem durch hydraulische Scheibenbremsen und eine blockierbare Gabel aus. So verlierst du im Sprint keine Kraft und hast eine zuverlässige und gut dosierbare Bremsleistung.
Wenn du ein robustes Hardtail suchst, das Stürze gut wegsteckt und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet, sind Hardtails aus Aluminium die richtige Wahl. Wer etwas mehr ausgeben möchte, um ein leichteres und steiferes Rad zu erhalten, für den ist ein Carbon-Hardtail die richtige Wahl. Stahlräder sind eher eine Nische. Sie haben meist eine spannende Optik, sind extrem langlebig, dafür aber auch um einiges schwerer als Alu- und Carbonräder.