Mondraker Neat
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Das Mondraker Neat ist Mondrakers Light E-MTB – ein Carbon-Fully mit TQ Motor, 360 Wh Akku und einem Gewicht unter 18 kg. Es richtet sich an Fahrer:innen, die Motorunterstützung wollen, aber trotzdem ein möglichst natürliches Fahrgefühl. Mit 160 mm Federweg vorne und 150 mm hinten bietet es genug Reserven für anspruchsvolle Trails, fühlt sich dabei aber deutlich agiler und wendiger an als Full-Power-E-MTBs wie das Mondraker Level oder Crafty.
Überblick über die Neat Modelle Passt das Neat zu mir?Was du vor dem Kauf wissen solltest
Spüre souveräne Kontrolle dank Forward Geometry und tiefem Schwerpunkt; die integrierte, herausnehmbare 360 Wh-Batterie und der harmonische Motorcharakter schenken Dir natürliche, ausdauernde Unterstützung.

Mondraker Neat Modelle im Überblick
Das Mondraker Neat gibt es in drei Ausstattungsvarianten. Alle teilen denselben Carbon-Rahmen, TQ HPR-50 Motor und 360 Wh Akku, das Grundfahrverhalten ist identisch. Die Unterschiede liegen im Fahrwerk, der Schaltgruppe und den Anbauteilen. Konkrete Komponenten können je nach Modelljahr variieren.
- Neat R: Der Einstieg ins Light E-MTB. Solide Ausstattung zu einem zugänglicheren Preis.
- Neat RR: Besseres Fahrwerk (Fox Kashima) und kabellose Schaltung. Den größten Unterschied zum R merkst du bei der Gabel und dem Dämpfer.
- Neat RR SL: Das Flaggschiff: leichteste Komponenten, Premium-Fahrwerk und Top-Schaltgruppe. Der Sprung vom RR ist spürbar, aber kleiner als von R auf RR.
Passt das Mondraker Neat zu dir?
Das Neat passt zu dir, wenn du:
- ein E-MTB willst, das sich möglichst nah an einem “normalen” Mountainbike anfühlt
- Wert auf “leichtes Gewicht” und agiles Handling legst
- den Motor vor allem für effizienteres Klettern nutzt, nicht für brachiale Power
Das Neat ist nicht das richtige Bike, wenn du:
- viel Motorpower brauchst: 50 Nm stoßen an steilen Rampen an ihre Grenzen
- ganztägige Touren ohne Reichweitensorgen fahren willst – 360 Wh sind begrenzt
- primär Bikepark oder steile Enduro-Strecken fährst, dafür ist das Mondraker Level gemacht

BTW: Für Einsteiger:innen können Light-E-MTBs erfahrungsgemäß echte Gamechanger sowohl im Uphill (um ggfs. fehlende Kondition auszugleichen) als auch im Downhill (mit weniger Kraft als Full-Power E-Bikes handlebar) sein.

Mondraker Neat: Was du vor dem Kauf wissen solltest
TQ HPR-50: Wie fühlen sich 50 Nm an?
- 50 Nm klingt auf dem Papier nach wenig, wenn man es mit 85–100 Nm bei Bosch oder Shimano vergleicht. In der Praxis ist der TQ HPR-50 ein grundlegend anderes System: Er unterstützt leiser, harmonischer und weniger spürbar. Auf moderaten Anstiegen (bis ca. 10–15 % Steigung) fühlt sich das Neat fast wie ein normales Mountainbike mit Rückenwind an. An steilen Rampen (20 %+) oder bei niedriger Trittfrequenz merkst du die Grenze.
360 Wh Akku – reicht das?
- Der integrierte 360 Wh Akku ist die größte Einschränkung des Neat. Bei moderater Unterstützung (Eco/Tour) sind 40–60 km und 1.000–1.500 Höhenmeter realistisch. Bei hoher Unterstützung oder kalten Temperaturen kann die Reichweite auf 25–35 km schrumpfen. Für ganztägige Touren gibt es den optionalen 160 Wh Range Extender (insgesamt 520 Wh), der in der Flaschenhalter-Aufnahme sitzt.
- Damit bist du in einem Bereich, der für die meisten Trail-Tage reicht aber an ein 800-Wh-System wie beim Level oder Crafty kommt es nicht heran.
Carbon-Rahmen – lohnt sich das?
- Alle Neat-Modelle kommen mit Carbon-Rahmen (Stealth Air). Das ist einer der Hauptgründe für das niedrige Gewicht.
- Im Vergleich zum Alu-Rahmen des Level sparst du mehrere Kilogramm und das spürst du auf dem Trail: Das Neat lenkt direkter ein, beschleunigt schneller und fühlt sich im Handling deutlich agiler an.