Helme
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Sicherheit trifft Style: Finde den perfekten Helm
Ein Helm ist weit mehr als nur ein Accessoire, er ist dein wichtigster Begleiter auf jeder Fahrt. Egal, ob du an deine Grenzen gehst oder entspannt die Natur genießt: Sicherheit ist unverzichtbar. Da Köpfe und Einsatzbereiche so individuell sind wie die Fahrer selbst, bieten wir dir eine riesige Auswahl, bei der du keine Kompromisse zwischen Schutz, Komfort und Design eingehen musst.
Entdecke in unserem Sortiment genau den Schutz, der zu deinem Fahrstil passt: Egal ob Rennradhelme, MTB-Helme, Trekking/ Cityhelme und Kinderhelme, hier wirst du fündig! Wir setzen auf bewährte Technik und Innovation von Herstellern wie POC, Giant, Liv, ABUS, Bell und vielen weiteren.
Der Mountainbike-Helm für jedes Terrain und jeden Fahrstil
Wenn jedes Gramm zählt: Dieser Helm wurde für ultimativen Komfort und minimales Gewicht entwickelt und wiegt weniger als 200 Gramm.
Speziell für heiße Tage und anspruchsvolle Anstiege konzipiert, bietet dir dieser Helm eine herausragende Belüftung für maximale Performance.
Passform, Nutzung und Lebensdauer: Darauf kommt es beim Helm an
Ein Helm schützt Dich nur dann wirklich, wenn er richtig sitzt und korrekt benutzt wird. Das klingt logisch, ist aber einer der häufigsten Fehler überhaupt. Ein perfekt passender 50-Euro-Helm ist im Zweifel deutlich sicherer als ein 300-Euro-Helm, der wackelt, drückt oder falsch positioniert ist. Schutz entsteht nicht nur durch den Preis, sondern durch Passform, Fixierung und deinen Umgang mit dem Helm.
Bestimmung der Größe und Kopfform
Bevor du überhaupt über Marken, Modelle oder Features nachdenkst, solltest du deine richtige Größe und Kopfform kennen.
- Mindestens genauso wichtig wie der Umfang ist deine Kopfform. Menschen haben unterschiedliche Schädelformen und Helme sind darauf ausgelegt. Manche Köpfe sind deutlich länger als breit (Long Oval), andere eher ausgewogen (Intermediate Oval, das ist die häufigste Form und passt zu vielen europäischen und amerikanischen Marken), wieder andere fast rund (Round Oval). Wenn ein Helm an der Stirn stark drückt, aber an den Schläfen Spiel hat, ist er zu rund für deinen Kopf. Drückt er an den Schläfen, während an der Stirn Platz ist, ist er zu schmal oder zu oval. Solche Druckpunkte sind nicht nur unangenehm, sie sind ein klares Zeichen dafür, dass dieser Helm nicht zu dir passt, egal wie gut er aussieht.
Der "Wackeltest" und die 2-Finger-Regel
- Wenn du einen Helm aufsetzt, zieh zuerst das Verstellsystem im Nacken fest, noch bevor du den Kinnriemen schließt. Danach kommt der einfache, aber sehr aussagekräftige Wackeltest: Schüttel den Kopf kräftig oder beug dich nach vorne. Der Helm darf sich nicht vom Kopf lösen, nicht nach vorne kippen und nicht seitlich verrutschen. Tut er das doch, ist er zu groß oder passt grundsätzlich nicht zu deiner Kopfform.
- Achte außerdem auf die korrekte Position. Der Helmrand sollte waagrecht sitzen, ungefähr zwei Fingerbreit über deinen Augenbrauen. Sitzt der Helm zu weit hinten im Nacken, bleibt die Stirn ungeschützt. Die Gurtverteiler sollten direkt unter den Ohrläppchen sitzen, ohne die Ohren zu berühren oder einzuklemmen. Der Kinnriemen wird so eingestellt, dass maximal ein Finger zwischen Riemen und Kinn passt. Du solltest den Mund weit öffnen können, ohne dass es unangenehm wird, gleichzeitig darf sich der Helm nicht über das Kinn abstreifen lassen.

Die "One-Hit"-Regel (bei einem Sturz)
- Ein Helm ist kein Produkt fürs Leben. Er altert auch dann, wenn er äußerlich noch gut aussieht. Nach jedem Sturz mit Kopfkontakt gilt die klare Regel: Helm austauschen, ohne Zögern. Der Innenschaum (EPS) funktioniert, indem er sich beim Aufprall gezielt zerstört und Energie absorbiert.
- Diese „Lebensenergie“ kann er nur einmal aufbringen. Die Schäden sind oft unsichtbar, liegen unter der Schale oder direkt auf der Innenseite.
- Auch wenn du keine Risse siehst: Die Schutzwirkung kann lokal komplett verloren sein. EPS federt nicht zurück, und es gibt keinen zweiten Einsatz.

Pflege, Alterung und Austausch
- Aber selbst ohne Unfall hat ein Helm ein Ablaufdatum. Die meisten Hersteller empfehlen, einen Helm nach etwa fünf Jahren Nutzung oder spätestens sieben Jahren nach dem Produktionsdatum zu ersetzen. Gründe dafür gibt es viele: UV-Strahlung macht Kunststoffe spröde, Schweiß und Hautfette greifen Klebstoffe und Materialien an, und der EPS-Schaum verliert über die Jahre minimal an Volumen und Elastizität. Das verschlechtert die Passform und Dämpfung oft unbemerkt. Dazu kommt der technische Fortschritt: Ein Helm von 2015 bietet nicht das gleiche Sicherheitsniveau wie ein moderner Helm mit aktuellem Rotationsschutz.
- Was Du ebenfalls lassen solltest: gebrauchte Helme kaufen. Die Vorgeschichte eines gebrauchten Helms kennst du nie. Ein Sturz, ein Fall aus Hüfthöhe oder ein Unfall können die innere Struktur zerstört haben, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Dieses Risiko steht in keinem Verhältnis zur möglichen Ersparnis.

Kurz gesagt:
- Nimm Dir Zeit für die richtige Passform, kontrolliere regelmäßig den Sitz und tausche Deinen Helm immer aus, wenn es nötig ist. Ein Helm ist kein Accessoire, sondern deine letzte Schutzschicht.
- Und die sollte immer genau zu dir passen.

So misst du deinen Kopfumfang (Schritt für Schritt)
- Nimm ein flexibles Maßband: Ein Schneidermaßband ist ideal. Wenn du keins hast: Schnur oder Papierstreifen nehmen und später mit einem Lineal messen.
- Stell dich vor einen Spiegel: So siehst du direkt, ob das Band gerade sitzt und nicht schräg verrutscht.
- Lege das Maßband um deinen Kopf: Führe es einmal komplett herum an der breitesten Stelle, etwa 1 cm über den Augenbrauen und über den Hinterkopf.
- Achte darauf, dass es waagerecht liegt: Das Band sollte rundherum auf einer Höhe sein und nicht hinten hochrutschen.
- Zieh es straff, aber nicht einschneidend: Es soll satt anliegen, ohne Druckstellen zu machen.
- Lies den Wert in Zentimetern ab: Am besten im Spiegel oder mit Hilfe einer zweiten Person, damit du dich nicht verziehst.
- Mess zur Sicherheit ein zweites Mal: Wenn die Werte leicht abweichen: nimm den größeren oder den Mittelwert (je nachdem, wie stark die Abweichung ist).

Unterschied zwischen Damen- & Herrenhelmen, braucht man das?
Obwohl die Regale im Fachhandel oft streng nach Damen- und Herrenmodellen getrennt sind, lässt sich die wichtigste Erkenntnis vorab zusammenfassen: In Sachen Sicherheit gibt es keine Unterschiede, da alle Helme unabhängig von der Zielgruppe dieselben strengen Prüfnormen erfüllen müssen. Die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern ist daher weniger eine Frage des Schutzes als eine Frage der Ergonomie, der Größe und des Marketings.
Die Unterschiede:
- Die tatsächlichen Differenzen liegen primär in der Passform. Da Frauen im statistischen Durchschnitt etwas zierlichere Kopfformen und geringere Kopfumfänge haben, setzen Damenmodelle oft bei kleineren Größen an, die im Unisex-Bereich manchmal schwer zu finden sind.
- Ein Damenhelm ist zudem häufig etwas schmaler geschnitten, um einen festen Sitz zu garantieren, ohne dass der Helm seitlich zu viel Spiel hat. Bei Herren- oder Unisex-Modellen ist die Schale hingegen tendenziell breiter und deckt ein Größenspektrum ab, das bis weit in den XL-Bereich hineinreicht.
- Ein funktionaler Aspekt, der bei speziellen Damenmodellen oft berücksichtigt wird, ist die sogenannte “Ponytail-Compatibility”. Viele dieser Helme sind am Hinterkopf so konstruiert, dass das Verstellsystem tiefer sitzt oder eine kleine Aussparung lässt, durch die ein Pferdeschwanz passt. Das kann ein Vorteil sein, da herkömmliche Helme bei langen Haaren oft unangenehm nach vorne in die Stirn gedrückt werden.
Fazit: Braucht man die Trennung?
- Letztlich braucht man keinen "Damenhelm", sondern einfach einen passenden Helm. Beim Kauf sollte man sich daher weniger vom Etikett und mehr vom eigenen Kopfumfang und dem Tragegefühl leiten lassen.

Was ist MIPS und warum es wichtig ist
MIPS steht für “Multi-directional Impact Protection System” und ist ein zusätzliches Sicherheitskonzept, das in vielen modernen Fahrradhelmen eingesetzt wird. Es geht dabei nicht um härtere Schalen oder dickeren Schaum, sondern um eine andere Art von Schutz nämlich vor Rotationskräften, die bei Stürzen eine große Rolle spielen.
- Die meisten Fahrradunfälle passieren nicht als gerader, senkrechter Aufprall. Stattdessen triffst du den Boden oft schräg: Das Vorderrad rutscht weg, du kippst seitlich, der Kopf schlägt in einem Winkel auf. Dabei entstehen Rotationsbewegungen, die das Gehirn stark belasten können. Genau hier setzt MIPS an.
- Im Inneren eines MIPS-Helms befindet sich eine bewegliche Schicht zwischen der Helmschale und deinem Kopf. Diese Schicht ist nicht fest mit dem EPS-Schaum verbunden, sondern kann sich bei einem schrägen Aufprall minimal bewegen (oft nur wenige Millimeter). Diese kleine Bewegung hat eine große Wirkung: Ein Teil der Rotationsenergie wird abgeleitet, bevor sie auf dein Gehirn wirkt.
- Man kann sich das vorstellen wie einen Puffer: Statt dass dein Kopf die komplette Drehbewegung mitmacht, wird ein Teil dieser Bewegung im Helm selbst „abgefangen“. Das reduziert die Belastung auf das Gehirn und kann das Risiko schwerer Kopf- und Gehirnverletzungen senken.

Der Guide zur Wahl des richtigen Fahrradhelms
Ob auf dem Asphalt, im unwegsamen Gelände oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit die Anforderungen an einen Fahrradhelm variieren je nach Einsatzgebiet sehr stark. Während im Rennsport jedes Gramm und jeder Luftwirbel zählt, stehen im städtischen Raum Sichtbarkeit und im Gelände der volle Aufprallschutz im Vordergrund. Erfahre hier, welche technischen Details die verschiedenen Kategorien definieren und wie du den passenden Schutz für deinen Fahrstil findest.

Mountainbike-Helme
- Mountainbike-Helme priorisieren die Schutzwirkung in Bereichen, die bei Stürzen im Gelände besonders gefährdet sind, insbesondere den Hinterkopf und die Schläfenpartien. Die Schalen sind daher deutlich tiefer gezogen als bei Straßenhelmen.
- Das Visier erfüllt gleich mehrere Aufgaben: Es schützt vor blendendem Sonnenlicht, hält tief hängende Zweige vom Gesicht fern und bietet Schutz vor aufgewirbeltem Schmutz.
- Für den Enduro- oder Downhill-Einsatz verfügen viele Modelle zudem über Vorrichtungen zur Befestigung von Goggles (Schutzbrillen) und bieten eine verstärkte Struktur, die auch härteren Schlägen standhält.
Full-Face-Helme
Für besonders anspruchsvolles Gelände, hohe Geschwindigkeiten oder Bikepark-Einsätze kommen Full-Face-Helme ins Spiel. Sie bieten zusätzlich einen festen Kinnbügel und schützen damit auch Kiefer, Zähne und Gesicht. Full-Face-Helme sind vor allem im Downhill, bei Rennen oder auf technisch sehr fordernden Trails sinnvoll.
Rennradhelme
- Rennradhelme sind auf die Anforderungen des leistungsorientierten Radsports ausgelegt. Damit sie auf längeren Strecken nicht nerven oder schwer auf dem Kopf liegen, sind sie meistens besonders leicht, das entlastet auch den Nacken. Außerdem sind sie so geformt, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten möglichst wenig Luftwiderstand erzeugen. Viele Modelle werden dafür sogar im Windkanal getestet.
- Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Belüftung: Rennradhelme haben oft viele und große Öffnungen. Innen sorgen Luftkanäle dafür, dass ständig frische Luft durchströmt. Das hilft, den Kopf auch bei Anstrengung kühl zu halten und verhindert, dass sich die Hitze staut.
- Was fast immer auffällt: Rennradhelme haben kein Visier (also keinen „Schirm“ wie manche andere Helme). Das liegt an der typischen Sitzposition auf dem Rennrad. Man ist stark nach vorne gebeugt. Ein Schirm würde dann schnell das Sichtfeld nach oben einschränken. Ohne Visier bleibt die Sicht frei, auch wenn man tief im Lenker fährt.


Trekking- & City Helme
- Diese Allrounder konzentrieren sich auf den täglichen Einsatz im Straßenverkehr und bei Touren.
- Im Gegensatz zu spezialisierten Sporthelmen liegt ihr Fokus nicht auf Aerodynamik oder Bestleistung, sondern auf dem Zusammenspiel von Sicherheit, Komfort und Design. Da die Sichtbarkeit im Stadtverkehr oberste Priorität hat, verfügen einige Modelle über Sicherheitsfeatures wie integrierte LED-Rückleuchten und großflächige Reflektoren, die dich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen für andere Verkehrsteilnehmer unübersehbar machen.
- Dank ergonomischer Verstellsysteme lassen sich diese Helme an jede Kopfform anpassen und bieten so auch auf längeren Touren einen druckfreien Sitz. Praktische Details wie integrierte Visiere gegen Sonne und Regen oder feine Insektenschutzgitter in den Belüftungsöffnungen unterstreichen die Alltagstauglichkeit.
- Trekking- und City Helme bieten zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind die ideale Wahl für Pendler oder Gelegenheitsfahrerinnen und Fahrer.
Kinderhelme
- Die Konstruktion von Kinderhelmen muss die noch instabile Nackenmuskulatur und die besondere Kopfform von Heranwachsenden berücksichtigen. Daher wird extrem auf ein minimales Eigengewicht geachtet, ohne Kompromisse bei der Dämpfungsfähigkeit der EPS-Schale einzugehen.
- Ein entscheidendes Merkmal ist die oft flache Gestaltung des Hinterkopfs, die es dem Kind ermöglicht, bequem und ohne Verspannungen im Kindersitz oder Fahrradanhänger zu sitzen.
Leuchtende Signalfarben und großzügige Reflektoren sorgen dafür, dass die kleinen Verkehrsteilnehmer von anderen Autofahrern frühzeitig wahrgenommen werden.

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Speziell für E-Bike-Fahrer entwickelt, erfüllt dieser Helm die strenge NTA-Norm 8776 und bietet dir so maximalen Schutz auch bei höheren Geschwindigkeiten.
Häufig gestellte Fragen zu Helmen
Welcher Helm für E-Bike?
Für normale E-Bikes/Pedelecs bis 25 km/h reicht ein guter Fahrradhelm mit gängiger Fahrradhelm-Norm (CE/EN 1078). Für schnelle S-Pedelecs bis 45 km/h brauchst du in der Praxis eher einen Schutzhelm, der für Kleinkrafträder geeignet ist (oft ein Motorradhelm oder spezieller S-Pedelec-Helm), weil du dort deutlich schneller unterwegs bist.
E-Bike-Helmpflicht – muss ich einen Helm tragen?
Bei Pedelecs bis 25 km/h gibt es in Deutschland normalerweise keine Helmpflicht. Bei S-Pedelecs (bis 45 km/h) gilt Helmpflicht, ähnlich wie bei einem Moped.
Wie viel kostet ein guter Fahrradhelm?
Als grobe Orientierung:
- 30–60 €: solide Einsteigerhelme
- 60–120 €: häufig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
- 120–250 € und mehr: leichter, oft besser belüftet, teils Extras wie MIPS oder integriertes Licht
Wichtiger als der Preis ist, dass der Helm wirklich gut passt.
Der passende Helm für jede Fahrraddisziplin: Welcher Fahrradhelm passt zu mir?
- City/Alltag: bequem, oft mit Reflektoren oder Lichtoptionen
- Rennrad/Gravel: leicht, sehr gut belüftet
- MTB Trail: mehr Schutz am Hinterkopf, oft mit Visier
- Enduro/All-Mountain: noch mehr Abdeckung, teils optionaler Kinnschutz
- Downhill/Bikepark: Full-Face mit festem Kinnschutz
Was ist ein Cityhelm?
Ein Cityhelm ist ein Helm für Alltag und Stadtverkehr. Er ist meist komfortbetont, oft etwas „tiefer“ am Hinterkopf, manchmal mit integrierten Reflektoren oder Licht und eher auf praktisches Pendeln ausgelegt.
Auf was muss man beim Helmkauf achten?
- Passform (kein Wackeln, keine Druckstellen)
- Richtige Größe
- Einsatzbereich (City, Rennrad, MTB, Full-Face)
- Gute Belüftung und angenehme Polster
- Saubere Verarbeitung, stabile Gurtführung
- Norm/Prüfzeichen (Fahrradhelm-Standard)
- Optional: MIPS, integriertes Licht, reflektierende Elemente
Auf welche Prüfsiegel und Normen muss man beim Kauf achten?
Achte darauf, dass es ein „echter“ Fahrradhelm ist, der nach gängigen Sicherheitsstandards geprüft ist (CE/EN-Norm). Für sehr schnelle E-Bikes (S-Pedelecs) solltest du auf einen Helm setzen, der auch für höhere Geschwindigkeiten bzw. als Schutzhelm für Kleinkrafträder geeignet ist.
Wie finde ich die richtige Helmgröße?
Messe deinen Kopfumfang mit einem Maßband: knapp oberhalb der Augenbrauen einmal um den Kopf. Den Wert in cm vergleichst du mit der Größentabelle des Herstellers.
Wie vermesse ich meinen Kopf für den Fahrradhelm?
- Nimm ein flexibles Maßband
- Stell dich vor einen Spiegel
- Lege das Maßband um deinen Kopf
- Achte darauf, dass es waagerecht liegt
- Zieh es straff, aber nicht einschneidend
- Lies den Wert in Zentimetern ab
- Mess zur Sicherheit ein zweites Mal
Wie merkt man, ob ein Helm passt?
- Er sitzt schon ohne geschlossenen Kinnriemen relativ stabil.
- Beim Kopfschütteln rutscht er nicht stark.
- Keine Druckstellen nach 5–10 Minuten Probetragen.
- Er kippt nicht nach vorne oder hinten, wenn du dich bewegst.
Wie eng sollte ein Fahrradhelm sein?
Fest, aber nicht schmerzhaft. Er soll „rundum Kontakt“ haben, ohne zu drücken.
Mein Helm wurde durch einen Sturz beschädigt. Was muss ich tun?
Nach einem Sturz solltest du den Helm austauschen, auch wenn man außen nichts sieht. Innen kann das Material beschädigt sein und schützt dann weniger.
Fahrradhelm gebraucht kaufen oder doch nicht?
Meist eher nicht empfehlenswert. Du weißt oft nicht, ob der Helm schon einen Sturz hatte, wie alt er ist oder wie er gelagert wurde. Sicherheit hängt stark davon ab, dass der Helm unbeschädigt und nicht überaltert ist.
Was ist ein MIPS-Helm?
MIPS steht für “Multi-directional Impact Protection System” und ist ein zusätzliches Sicherheitskonzept, das in vielen modernen Fahrradhelmen eingesetzt wird. Es geht dabei nicht um härtere Schalen oder dickeren Schaum, sondern um eine andere Art von Schutz nämlich vor Rotationskräften, die bei Stürzen eine große Rolle spielen.
Helmpflicht in Deutschland: Wer muss wann einen Helm tragen?
Beim normalen Fahrradfahren gibt es üblicherweise keine Helmpflicht. Bei S-Pedelecs hingegen gilt Helmpflicht.
Fahrradhelme für Damen und Herren – Unterschiede?
Oft sind es eher Unterschiede in Passform, Kopfform-Optionen, Platz für Zopf oder Design. Die Schutzwirkung hängt nicht am Label „Damen/Herren“, sondern daran, dass der Helm perfekt sitzt.